Was man nicht im Kopf hat…
…hat man in den Beinen, lautet ein bekanntes Sprichwort. Sicher ist es Ihnen auch schon einmal passiert, dass Sie im Supermarkt plötzlich vergessen hatten, was Sie eigentlich kaufen wollten? Oder auf der Straße einen alten Bekannten getroffen haben und sich nicht an den Namen der Person erinnern konnten? Aber woran liegt es eigentlich, dass uns unser Gedächtnis immer mal im Stich lässt?
Damit die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen reibungslos funktioniert, benötigt unser Gehirn für seine tägliche Arbeit große Mengen Energie. Als Energielieferant dient dazu ein ganz besonderer körpereigener „Treibstoff“, das so genannte ATP (Adenosintriphosphat). Dieses ATP stellen unsere Zellen in speziellen „Kraftwerken“, den so genannten Mitochondrien, aus Traubenzucker (Glucose) her. Diese Mitochondrien sind sehr empfindlich und können von aggressiven Sauerstoffmolekülen, den so genannten „freien Radikalen“ angegriffen und geschädigt werden. Unser Körper besitzt recht wirkungsvolle Reparaturmechanismen gegen derartige Schädigungen. Diese lassen jedoch mit zunehmendem Alter allmählich nach. So kann es dazu kommen, dass nach und nach weniger Treibstoff produziert wird und den Gehirnzellen im wahrsten Sinne des Wortes die Energie ausgeht.
Zum Glück gibt es Hilfe aus der Natur, um die grauen Zellen wieder in Schwung zu bringen:
Der Ginkgobaum, auch Japanischer Tempelbaum genannt, ist ein wahrer Überlebenskünstler im Pflanzenreich. Er ist Millionen Jahre alt, hat verschiedenste Naturkatastrophen überdauert und ist heute der einzige, noch lebende Vertreter seiner Familie. Dieser extrem langlebige und widerstandsfähige Baum enthält wertvolle Stoffe, die auch uns Menschen dabei helfen können, gesund und fit bis ins hohe Alter zu bleiben.
Obwohl die genaue Wirkung des Ginkgoextraktes noch nicht bis ins Detail erforscht ist, weiß man heute, dass als wirksame Inhaltsstoffe Flavonoide und Terpenoide eine entscheidende Rolle spielen. Forscher konnten nachweisen, dass diese Stoffe dazu in der Lage sind, die schädlichen „freien Radikale“ zu inaktivieren und so die empfindlichen Mitochondrien zu schützen. Es können sogar bereits geschädigte Mitochondrien wieder aktiviert werden.
Zusätzlich verbessern Ginkgopräparate die Fließfähigkeit des Blutes, so dass der gesamte Körper einschließlich des Gehirns besser durchblutet und somit besser mit Sauerstoff versorgt wird. Die Einnahme von Ginkgo ist deshalb empfehlenswert bei folgenden Beschwerden:
- Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörung, Müdigkeit
- Venenerkrankungen („Schaufensterkrankheit“)
- Ohrensausen (Tinnitus)
- Schwindel
Die empfohlene Einnahmemenge liegt zwischen 120 und 240 mg täglich, verteilt auf zwei bis drei Einzeldosen. Bei der Auswahl eines geeigneten Präparates ist jedoch Vorsicht geboten. Die auf dem Markt befindlichen Ginkgopräparate unterscheiden sich beträchtlich hinsichtlich Ihrer Qualität. Nur Zubereitungen, die nach einem speziellen, aufwändigen Extraktionsverfahren hergestellt worden sind, enthalten besonders viele der wirksamen Inhaltsstoffe.
Weiterführende Fragen rund um das Thema Ginkgo und geistige Fitness beantworten wir Ihnen gern in einem persönlichen Beratungsgespräch.